© kunstspaziergang 2026
Nicole Rubbe
Atelier am kleinen Teich
Garage und Atelier
und Skulpturengarten
Silberpappelweg 22
70597 Stuttgart
rubbe@t-online.de
www.nicole-rubbe.com
Einladung ins Atelier am kleinen Teich
Im Mittelpunkt meiner Arbeit stehen Menschen. Persönlichkeiten, die sich in einer besonderen Situation oder
Gefühlslage befinden und mir am Herzen liegen. Dabei entstehen Werke unterschiedlicher Materialien, von kleinen
Skulpturen bis zu Großplastiken.
Im Moment arbeite ich verstärkt mit Holz, das durch Härtegrad, Maserung und - auch Geruch, besonders spannend
ist. Was weg ist, ist weg: Jeder Schnitt, vor allem mit der Kettensäge, ist eine irreversible Entscheidung. Aber auch
mit guter Vorbereitung ist man nie sicher, was im Holz noch steckt, Tiere oder morsche Stellen erfordern Flexiblität
mit dem Objekt. Das kommt meiner sehr spontanen Arbeitsweise entgegen und erzeugt oft interessante
Veränderungen. Daneben arbeite ich schon seit meiner Kindheit mit Ton, das geschmeidiger, wärmer und
anpassungsfähiger ist. Hier kann ich spielerisch formen und neue Wesen kreieren.
Meine Arbeiten sind oft stark farbig und bewegt. Emotional und mit einem Augenzwinkern. Wie die Skulptur „Chill
dein Leben“, die meine damals pubertierende Tochter darstellt und mir die Möglichkeit gab, auch schwierige
Situationen mit ihr humorvoll zu verarbeiten. Vielleicht auch eine Anregung, denn die gechillte Haltung unserer
Kinder könnte uns abundzu ebenfalls gut tun.
„Unter Druck“ stellt eine Frau dar, die sich selbst die Kehle zusammendrückt. Sich also selbst unterdrückt und den
Anforderungen nicht gewachsen sieht. Eine Situation, die ich von vielen Frauen kenne.
Die Skulpturen haben dabei oft ein kleines realistisches Detail aus einem anderen Material. Bei „Unter Druck“ zum
Beispiel eine geklöppelte Spitze meiner Oma.
Impressionen Kunstspaziergang 2025…
Guntram Funk
„Die Aquarelle von Guntram Funk sind Ergebnisse
kontemplativer Begegnungen mit Orten. Er vertraut dabei
auf die Aleatorik feinster Strukturen, die beim Fließen,
Spritzen und Abwaschen farbigen Wassers entstehen und
auf das zyklische Einkreisen des Motivs. Dadurch setzt er
Wahrnehmungsprozesse abseits ausgetretener Pfade in
Gang, um dem Geheimnis des Geschauten und Erlebten auf
die Spur zu kommen.“ (Flyer der Studiengalerie
Ludwigsburg) Auch die neueste Serie „Coral Eye“, ist an
einem "Ort", nämlich an einem Strand auf Sulawesi
entstanden."
Arbeiten von Guntram Funk befindet sich in der:Galerie
Keim, Bad Cannstatt.
Petra Steidel Wokeck
Petra Steidel Wokeck studierte Malerei an der Freien Kunstschule Stuttgart. Mit der Familie lebte sie danach 4 Jahre
auf der Kleine Antilleninsel Dominica und beteiligte sich dort an mehreren Ausstellungen.
Seit 2007 zeigt Petra Steidel Wokeck ihre Bilder in wechselnden Ausstellungen in ihrem Atelier Ecke Ahornstraße. Es
ist regelmäßig geöffnet.
Das Experimentieren mit gescannten Pflanzen ermöglicht
eine neue Auseinandersetzung mit der Natur. Blüten
scheinen wie im Raum zu schweben, Pflanzensegmente
bilden mit ihrem natürlichen Farbspektrum eine Flächen-
und Farbkomposition. Die starke Vergrößerung in hoher
Auflösung eröffnet einen ungewohnten Blick auf
Pflanzendetails. Faszinierende Farbverläufe einzelner
Pflanzenteile, Spuren von Insekten und Pilzen
verdeutlichen die Fragilität und Gestaltungsvielfalt der
Natur.